Pilzinfektionen der Fußnägel und der Haut frühzeitig erkennen und fachgerecht behandeln lassen.
Verfärbte, verdickte oder brüchige Fußnägel können auf eine Nagelpilzinfektion hinweisen. Auch Juckreiz, Schuppungen oder Hautveränderungen zwischen den Zehen können Anzeichen einer Pilzinfektion sein.
In unserer podologischen Praxis FUSSFUERSORGE in Aachen unterstützen wir Patientinnen und Patienten bei der Pflege und podologischen Versorgung pilzbedingt veränderter Fußnägel.
Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit behandelnden Haut- und Hausärzten besonders wichtig.
Nagelpilz, medizinisch als Onychomykose bezeichnet, ist eine Pilzinfektion der Finger- oder Fußnägel. Häufig wird sie durch sogenannte Dermatophyten (Fadenpilze) verursacht. Seltener kommen Hefen oder Schimmelpilze als Erreger infrage.
Typische Anzeichen können sein:
Nicht jede Nagelveränderung ist jedoch auf eine Pilzinfektion zurückzuführen. Auch Druckbelastungen, Verletzungen, Schuppenflechte oder andere Erkrankungen können ähnliche Veränderungen hervorrufen.
Deshalb sollte eine vermutete Nagelpilzinfektion vor Beginn einer gezielten Behandlung ärztlich abgeklärt werden.
Eine zuverlässige Diagnose lässt sich nicht immer allein durch das äußere Erscheinungsbild stellen.
Ihr Hautarzt oder Ihre Hautärztin kann bei Bedarf eine Nagelprobe entnehmen und diese im Labor untersuchen lassen.
Je nach Fragestellung kommen unterschiedliche Untersuchungsverfahren infrage, beispielsweise eine mikroskopische Untersuchung, eine Pilzkultur oder ein molekularbiologischer Erregernachweis.
Die Untersuchung hilft dabei, eine Pilzinfektion von anderen Nagelerkrankungen abzugrenzen und eine geeignete Behandlung auszuwählen.
Pilzerreger können über kleine Verletzungen oder vorgeschädigte Bereiche der Haut und Nägel eindringen. Ein feuchtwarmes Milieu begünstigt ihr Wachstum.
Häufig beginnt eine Infektion an der Fußhaut und kann sich auf die Zehennägel ausbreiten.
Bestimmte Faktoren können das Risiko erhöhen:
Pilzinfektionen können durch Kontakt mit infizierten Hautschuppen oder kontaminierten Gegenständen übertragen werden. Deshalb spielt die richtige Hygiene eine wichtige Rolle.
Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Infektion, der Anzahl der betroffenen Nägel, dem vermuteten oder nachgewiesenen Erreger und möglichen Begleiterkrankungen.
Bei einem begrenzten Befall können äußerlich anzuwendende Antipilzmittel, beispielsweise medizinische Nagellacke, geeignet sein.
Bei stärkerem Befall, insbesondere wenn die Nagelwachstumszone betroffen ist oder mehrere Nägel erkrankt sind, kann eine ärztlich verordnete Behandlung mit Antipilztabletten erforderlich werden.
Die Auswahl der Medikamente und die Kontrolle möglicher Neben- oder Wechselwirkungen erfolgen durch den behandelnden Arzt.
Nagelpilz erfordert Geduld und eine konsequente Behandlung.
Da Fußnägel nur langsam wachsen, kann es viele Monate dauern, bis ein gesunder Nagel vollständig nachgewachsen ist. Bei großen Zehennägeln sind dafür häufig etwa 12 bis 18 Monate erforderlich.
Auch wenn die Pilzinfektion bereits erfolgreich behandelt wurde, können sichtbare Nagelveränderungen noch längere Zeit bestehen bleiben.
Entscheidend ist, die verordnete Therapie entsprechend den ärztlichen Anweisungen durchzuführen.
Die podologische Behandlung kann eine ärztlich eingeleitete Nagelpilztherapie sinnvoll ergänzen.
In unserer Praxis FUSSFUERSORGE in Aachen bieten wir im Rahmen der podologischen Versorgung unter anderem folgende unterstützende Maßnahmen an:
Durch die fachgerechte Reduzierung verdickter Nagelsubstanz kann die Anwendung äußerlicher Antipilzmittel erleichtert werden.
Wichtig: Die podologische Behandlung ersetzt keine erforderliche ärztliche Diagnostik oder medikamentöse Pilztherapie.
Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie die Behandlung unterstützen und das Risiko einer erneuten Infektion verringern.
Waschen Sie Ihre Füße regelmäßig und trocknen Sie sie sorgfältig ab. Achten Sie besonders auf die Zehenzwischenräume, da dort verbleibende Feuchtigkeit das Wachstum von Pilzen begünstigen kann.
Wechseln Sie Ihre Socken täglich, bei starkem Schwitzen auch häufiger.
Waschen Sie Socken und Handtücher möglichst bei 60 °C, sofern das Material dies zulässt. Bei niedrigeren Temperaturen können geeignete hygienische Waschverfahren sinnvoll sein.
Tragen Sie gut passende, möglichst atmungsaktive Schuhe und vermeiden Sie dauerhafte Feuchtigkeitsansammlungen.
Lassen Sie getragene Schuhe ausreichend trocknen und wechseln Sie möglichst zwischen verschiedenen Paaren.
Verwenden Sie eigene Handtücher, Nagelscheren und Nagelfeilen. Reinigen Sie Ihre Pflegeinstrumente regelmäßig und achten Sie darauf, eine mögliche Übertragung auf andere Nägel zu vermeiden.
In Schwimmbädern, Saunen und öffentlichen Duschen können Badeschuhe das Risiko einer Ansteckung reduzieren.
Eine Pilzinfektion der Fußhaut kann eine erneute Infektion der Nägel begünstigen. Deshalb sollten auch Hautveränderungen zwischen den Zehen ärztlich oder pharmazeutisch abgeklärt und entsprechend behandelt werden.
Wenden Sie verordnete Medikamente regelmäßig und über die empfohlene Dauer an. Setzen Sie eine Behandlung nicht eigenständig ab, nur weil sich das Aussehen des Nagels bereits verbessert hat.
Menschen mit Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen oder eingeschränkter Sensibilität sollten Veränderungen an Haut und Nägeln besonders aufmerksam beobachten.
Verdickte Nägel können Druckstellen verursachen. Kleine Verletzungen bleiben bei eingeschränktem Schmerzempfinden möglicherweise unbemerkt.
Eine regelmäßige fachgerechte podologische Versorgung kann dazu beitragen, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Bei offenen Wunden, zunehmenden Rötungen, Schwellungen oder Entzündungszeichen ist eine zeitnahe ärztliche Untersuchung erforderlich.
Kann Nagelpilz von selbst verschwinden?
Eine bestehende Nagelpilzinfektion heilt in der Regel nicht zuverlässig ohne geeignete Behandlung aus. Eine ärztliche Abklärung ist daher sinnvoll.
Ist Nagelpilz ansteckend?
Ja. Pilzerreger können beispielsweise über Hautschuppen, gemeinsam genutzte Gegenstände oder kontaminierte Oberflächen übertragen werden. Nicht jeder Kontakt führt jedoch automatisch zu einer Infektion.
Kann ein Podologe Nagelpilz entfernen?
Podologen können krankhaft veränderte Nagelsubstanz fachgerecht bearbeiten und die medizinische Behandlung unterstützen. Die eigentliche Pilzinfektion muss bei entsprechender Indikation gezielt antimykotisch behandelt werden.
Übernimmt die Krankenkasse die podologische Behandlung bei Nagelpilz?
Ein Nagelpilz allein begründet nicht automatisch einen Anspruch auf podologische Heilmittelbehandlung zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung.
Eine Kostenübernahme kann bei Vorliegen der entsprechenden medizinischen Voraussetzungen und einer gültigen Heilmittelverordnung möglich sein.
Sie haben Veränderungen an Ihren Fußnägeln festgestellt oder wünschen eine fachgerechte podologische Unterstützung während einer Nagelpilzbehandlung?
Wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten der podologischen Versorgung.
FUSSFUERSORGE – Podologische Praxis Monika Kriescher
Friedrich-Ebert-Allee 100
52066 Aachen
Telefon: 0241 9690924
FUSSFUERSORGE – gut zu wissen, worauf Sie stehen!